Slow December

It’s time for a slow December

Da ist er, der Dezember. Ein Monat, der für gewöhnlich einer der schönsten, aber auch stressigsten im ganzen Jahr ist. Die Vorweihnachtszeit ist meist Wochen im Voraus mit Terminen verplant – Weihnachtsfeiern, Sonntagsessen, Adventsbrunch. Mit jedem Freundes- und Kollegenkreis einmal am Weihnachtsmarkt Glühwein trinken, Plätzen backen, Wichteln. Aber nicht dieses Jahr. Der Dezember 2020 wird ein anderer. Und das auf der ganzen Welt. Keine großen Feiern, kein Weihnachtsmarkt, keine Plätzchen mit den Kollegen auf der Arbeit. So unglücklich das alles auf den ersten Blick auch sein mag, der Dezember 2020 bereitet auch eine große Chance. Die Chance auf einen „Slow December“. Die Weihnachtszeit einmal dafür zu nutzen, wofür sie gedacht ist. Für Ruhe, Besinnlichkeit, Zeit mit den Liebsten. Und vor allem: für sich selber.

Keine Frage, der Jahresabschluss wird auch 2020 noch so einige to do’s, Besorgungen, und Projekte mit sich bringen, die man noch im alten Jahr abschließen möchte. Aber ich finde genau jetzt ist die richtige Zeit, um auch mal langsam zu sein. Für sich. Im wahrsten Sinne mit dem „eigenen Haushalt“. Ohne Bedenken, etwas zu verpassen. Wann, wenn nicht jetzt? Daher gibt es heute fünf Ideen für einen „Slow December“:

1. Coffee in Bed

Mir fällt es grundsätzlich morgens gar nicht so leicht, aus dem Bett zu kommen. Das könnte unter anderem daran liegen, dass es erstmal ganz schön unangenehm wird, sobald man das Bett verlässt. Fertig machen, mit dem Hund in die Kälte gehen, schlimmstenfalls hat man sich auch noch eine Sporteinheit vorgenommen. Dass man sich nach einem produktiven Morgen inklusive Spaziergang, Yoga und- oder Sporteinheit super fühlt, steht außer Frage. Aber vielleicht heben wir uns diese Form der Disziplin für den Januar auf und genießen im Dezember die Zeit im Bett. Starten vielleicht mit einer Tasse Kaffee bevor es an die Arbeit geht. Hören ein Hörbuch. Lesen. Tun für einen Moment so, als gehöre der Tag uns. Als gäbe es keine Erledigungen, keine Video-Calls in die wir uns bald schon einwählen müssen. Und wer weiß, vielleicht hilft es uns, auf diese Weise „slow“ in den Alltag zu starten.

Slow December

2. Cream on

Wer kennt sie nicht, die Vorfreude auf eine richtig gute Creme? Eine neue Gesichtspflege, ein Serum, eine Body Lotion, die man sich standardmäßig zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünscht. Etwas, das man gerne benutzt. Eine Creme, die ein schönes Gefühl auf der Haut hinterlässt und einen heimischen Duft versprüht. Ich habe mit der Zeit einige Produkte für mich entdeckt, die auf diese Beschreibung gut passen und die ich teilweise schon seit Jahren verwende. Für die Weihnachtszeit gibt es allerdings einen unangefochtenen Favoriten: Die Twisted Peppermint Body Lotion von Bath & Body Works. Obwohl ich seit meinem AuPair Jahr 2010 bedaure, dass es diesen Laden nicht auch in Europa gibt, nutze ich bei jeder US-Reise die Gelegenheit, mich dort für ein paar Monate einzudecken.

Umso größer war die Überraschung, dass man einige Bath & Body Works Produkte jetzt auch in Deutschland bestellen kann. So auch die Twisted Peppermint Body Lotion. Wie der Name sagt, ist das ein herrlich weihnachtlicher Duft, der mich für immer an die Zeit in Kalifornien erinnern wird. Es gibt fast nichts besseres, als mit diesem Geruch abends frisch geduscht auf der Couch zu sitzen. Sich die Zeit für eine gute Pflege zu nehmen. Also lasst uns damit im Dezember nicht zu sparsam sein.

3. Slow Dining: Festtagsessen

Auf einen ganz wesentlichen Aspekt der Vorweihnachtszeit müssen wir dieses Jahr bestimmt nicht verzichten: Das gute Essen. Wenngleich für gewöhnlich die Festtagsmahlzeiten auf die Firmenweihnachtsfeier oder eben die Zeit Zuhause bei der Familie fällt, bietet sich uns in diesem Jahr vielleicht auch die Chance, uns mal selber am Festbraten zu versuchen. Ein Rezept zu kochen, dass eben nicht in 30 Minuten fertig ist um dann schnell wieder dem nächsten to do hinterherzuhetzen. Ein Gericht, das man vielleicht noch nicht gemacht hat. Sich bislang nicht zugetraut hat. Oder ganz simpel: nicht die Zeit dazu hatte.

4. Yin Yoga

Eigentlich bin ich in Sachen Yoga ein großer Fan von Vinyasa Flows und schnellen, fordernden Einheiten. Aber Yin Yoga ist trotzdem „der Shit“. Und obwohl man dabei in sehr ruhiger Atmosphäre für jeweils mehr als drei Minuten in einer Dehnungsübung verharrt, ist mir dabei noch nie langweilig geworden. Ganz im Gegenteil. Yin Yoga fährt den Atem, die Gedanken, sämtliche Anspannung total runter und ist der Inbegriff von „Slow“. Sobald man sich einmal überwunden und zu einer Einheit „commited“ hat, geht alles wie von selbst. Mein absoluter Favorit: Die 45 Minuten Yin Yoga von Mady Morrison. Absolute Dezember-Empfehlung.

5. Suit up

Zu guter letzt: „Slow“ muss nicht immer gleich den Jogginganzug bedeuten. Was ich dieses Jahr in Sachen Kleidung im Home Office gelernt habe: Es tut einfach gut, „richtig“ angezogen zu sein. Sich morgens fertig zu machen als wenn man ins Büro fahren würde. Sich selber, seinen Partner und die Menschen am anderen Ende des Zoom-Calls so wichtig zu nehmen, dass man diese Zeit investiert. Was im beruflichen Kontext Professionalität und Respekt ausdrückt, wirkt sich eben auch auf unsere Arbeitsmentalität und unser Körpergefühl aus.

Und obwohl ich diesen Dezember niemandem das Comfort-Outfit schlecht reden möchte und auch selber einige Abende in einem ausgeleierten T-Shirt auf der Couch verbringen werde, so soll dies ein Appell an die Festtagskleidung sein. Dass, was man sonst zur Firmenweihnachtsfeier angezogen hätte. Zum Vorweihnachtsbrunch im Lieblingscafé. Zum alljährlichen Treffen am Weihnachtsmarkt. Wir wissen es dieses Jahr alle besser, als die eigenen vier Wände „nur als Zuhause“ zu betrachten – der Ort, an dem wir dieses Jahr so viel Zeit wie nie zuvor verbracht haben. Lasst ihn uns – gerade im Dezember – gebührend feiern.

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